Sprechen ist HANDELN

Jeder gesunde Sprecher denkt, wenn er spricht.
Er plant eine Aussage aufgrund eines Zieles.
Er verfolgt eine Absicht. So hat sich das Sprechen bei jedem Einzelnen von uns mit der Entwicklung der Absichten und der Mundwerkzeuge mit den Jahren ausgeprägt. Das bedeutet, dass das Sprechen immer Handeln ist. Es gibt kein Sprechen ohne Handeln. (siehe Fachbuch) Wir können auch sagen, dass unsere Körperspannung, Stimme und Artikulation Ergebnis unseres Denkens sind.
Es gibt jedoch Zeiten, in denen uns dieses absichtsvolle Auftreten nicht gelingt.
Was sind die Ursachen?
Wenn wir von unseren Absichten nicht wirklich überzeugt sind, wird das sofort hörbar. Außerdem können Gewohnheiten und Vorstellungen die eigentliche Absicht verbergen, welche wir zum Ausdruck bringen wollten.
Wir gestalten mit Argumenten, welche nicht unserer eigentlichen Absicht entspringen.
Um wieder ins absichtsvolle Handeln zu kommen, geht es also darum, konkrete Entscheidungen zu treffen. Je klarer ich mir über mein Ziel bin, also darüber, warum ich rede, desto strukturierter kann ich in meiner Rede und meinem Gespräch vorgehen.
Ich beantworte die Situation. Das Gespräch wird damit authentisch und lebendiger.