WER IST STEFFY HOFER ?

Ihr Leben fängt in der DDR an. Dort, wo nichts geht, entwickelt sie ihr Lebensmotto: Geht nicht gibt’s nicht. Schon als Kind prägt sie sich Menschen über deren Stimme und Mundbewegungen ein, ist fasziniert, wie man das Sprechen mit Lauten und mit Stimme ausfüllt, ihre Neugier ist geweckt. Sie studiert, was zu ihr passt: Sprechwissenschaft und Phonetik.

 

Stimme. Und Atem. Das ist es. Auf einer Fortbildung entdeckt sie logische Zusammenhänge zwischen Stimme und Sehen anhand der Eyebody Methode® – und ist begeistert. Sie vertieft ihre Wahrnehmung in der Ausbildung der Talmi Methode®, und integriert das Sehen als festen Bestandteil ihrer Stimm- und Sprecharbeit. Es ist das, was sie beflügelt – und die, die sie dafür sensibilisiert: Als Professorin an der MUK in Wien spürt sie mit ihren Schauspiel – und Musicalstudenten*innen deren Ressourcen in Atem, Stimme und Sprechen auf, begeistert sie dafür, das Instrument Körper selbst stimmen zu können, bereitet den Boden, fremde Texte zum Leben zu erwecken. Auch für die Bretter, die ihnen die Welt bedeuten.

 

Was bedeutet ihr selbst viel? Aufzustehen, wenn das Bein gebrochen ist. Auf ihre innere Stimme zu hören. Das Sehen und die Stimme, den Körper und den Atem, das Hören und das Sprechen zu ihrer Lebensaufgabe zu machen. Und immer wieder hinter den Vorhang des Ganzen zu schauen, Fragen zu stellen, ein inspirierendes Störfeuer zu sein. Nur weil die Dinge so sind wie sie sind, heißt es nicht, dass sie so bleiben müssen!

 

Und außerdem? Hat sie eine Wunschliste …

… in Japan leben / Aikido und Bogenschießen lernen / Flamenco tanzen / regelmäßig Impro Theater spielen / ihre Höhenangst überwinden, um irgendwann wirklich in der Luft gehen zu können / mit Shakespeare essen gehen und mit Woody Allen fasten / ff …