Mein Leben fängt in der DDR an. Dort wo nichts geht, entwickle ich mein Lebensmotto: Geht nicht gibts nicht. Schon als Kind präge ich mir Menschen über deren Stimme und Mundbewegungen ein, bin fasziniert, wie man Sprechen mit Lauten und Stimme ausfüllen kann, meine Neugier ist geweckt. Ich studiere, was zu mir passt: Sprechwissenschaft und Phonetik.

Stimme. Und Atem. Das ist es. Auf einer Fortbildung entdecke ich logische Zusammenhänge zwischen Stimme und Sehen anhand der Eyebody Methode® – und bin begeistert. Ich vertiefe meine Wahrnehmung in der Ausbildung der Talmi Methode® und integriere das Sehen als festen Bestandteil in meine Stimm- und Sprecharbeit. Es ist das, was mich beflügelt – und ich bin die, die sie dafür sensibilisiert. Als Professorin an der MUK in Wien spüre ich mit meinen Schauspiel – und Musicalstudenten*innen deren Ressourcen in Atem, Stimme und Sprechen auf, begeistere sie dafür, das Instrument Körper selbst stimmen zu können, bereite den Boden, fremde Texte zum Leben zu erwecken. Auch für die Bretter, die ihnen die Welt bedeuten.

Als Business Coach decke ich gemeinsam mit meinen Klienten deren Ressourcen auf, mache ihre Potentiale sichtbar und unterstütze sie dabei, dieser Vielfalt angstfrei nachzugehen.

Was bedeutet mir viel. Aufzustehn, wenn das Bein gebrochen ist. Auf meine innere Stimme zu hören. Das Sehen und die Stimme, den Körper und den Atem, das Hören und das Sprechen zu meiner Lebensaufgabe zu machen. Und immer wieder hinter den Vorhang des Ganzen zu schauen, Fragen zu stellen, ein inspirierendes Störfeuer zu sein. Nur weil die Dinge so sind wie sie sind, heißt es nicht, dass sie so bleiben müssen!

Und außerdem? Habe ich eine Wunschliste …

… in Japan leben / Aikido und Bogenschießen lernen / Flamenco tanzen / regelmäßig Impro Theater spielen / meine Höhenangst überwinden, um irgendwann wirklich in der Luft gehen zu können / mit Shakespeare essen gehen und mit Woody Allen fasten / ff …